Fischer fordert Spielregeln für KI im Wahlkampf

Stuttgart (19. Oktober 2025): Im Rahmen eines Zeitungsinterviews fordergt David Fischer eine Fairness-Vereinbarung der Parteien für KI im Wahlkampf – zum Schutz vor Deepfakes und Desinformation insbesondere beim Landtagswahlkampf 2026 in Baden-Württemberg.

Die Stuttgarter Zeitung hat Fischer als Experten für eine ganzseitige Berichterstattung über KI-Desinformation im bevorstehenden Landtagswahlkampf Baden-Württemberg befragt.

Er warnte vor den Risiken von Deepfakes und manipulierten Inhalten und fordert eine freiwillige Fairness-Vereinbarung der Parteien für den verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz.

Fischer, Managing Partner bei Politagents und ehemaliger Pressesprecher in der Landespolitik, kritisiert in dem Beitrag: „Desinformation ist ein blinder Fleck in den Parteizentralen im Land.“ Während internationale Wahlkämpfe von Robocalls in den USA bis manipulierten Audioaufnahmen in der Slowakei zeigten, was KI-Missbrauch anrichten kann, „dösten“ die Landesparteien beim Thema Desinformation vor sich hin. Er fordert Spielregeln analog zur Fairness-Vereinbarung auf Bundesebene, die ethische Grenzen für KI-Einsatz festlegen und Transparenzpflichten etablieren.

Sein Fazit: „Desinformation wirkt wie ein steter Gifttropfen. Sie schädigt die Demokratie nicht mit einem Knall, sondern langsam und beständig.“

Eric Dauenhauer
Eric Dauenhauer
Artikel: 18